Mannheim

Franklin 1200 Sportler auf Konversionsflächen unterwegs

Stadtentwicklung laufend erleben

Mannheim.Nach und nach trudeln die Läufer an der Ziellinie ein – verschwitzt und außer Atem. Sportler Marc Trometer passiert als erster die Ziellinie. In 50 Minuten und 13 Sekunden kann der 24-Jährige die 9-Meilen-Strecke bewältigen, die zwischen den Konversionsflächen Franklin, Spinelli und Taylor verläuft. „Ich bin zufrieden“, sagt er. Insgesamt nehmen über 1200 Sportler am dritten Meilenlauf der Eventagentur M3 und der städtischen Projektentwicklungsgesellschaft MWSP teil. Er startet gestern parallel zum Sportfest auf dem Franklin-Gelände.

„Unser Ziel ist es, die Konversionsflächen miteinander zu verbinden“, erklärt Pressebetreuer Sebastian Probst von M3. „Wir möchten den Sportlern die Möglichkeit bieten, die Stadtentwicklung laufend zu erleben“, schildert der 25-Jährige. Die Strecke führt die Birkenauer Straße hinunter über den Bezirk Im Rott zum Spinelli-Gelände.

Wie war Marc Trometer auf den Meilenlauf aufmerksam geworden? „Über meine Trainingsgruppe der MTG Mannheim, die Turn- und Sportgesellschaft 1899. Wir haben mit mehreren Mitgliedern teilgenommen“, erzählt er. Daheim wird der junge Mann, der ein duales Studium im Public Management absolviert, sicher einen Ehrenplatz für seine Goldmedaille finden. „Ich gehe jetzt erst mal duschen, um runterzukommen“, verrät Trometer.

Zu den Teilnehmern gehört Franziska Fleck. „Ich weiß gar nicht, wie lange ich gebraucht habe“, stutzt sie nach der Ankunft. „Die Strecke war sehr anspruchsvoll, am Ende sandig, hinten im Käfertaler Wald, das war schwer zu laufen“, fasst die 40-Jährige zusammen. Vor zwei Jahren war die Ilvesheimerin die erste Ausgabe des Franklin-Meilenlaufs mitgejoggt. „Ich bin Triathletin beim TSV Mannheim, früher bin ich leistungsmäßig geschwommen. Meine Medaille kommt daheim in meine Vitrine“, erzählt Fleck.

Über den großen Parkplatz vor der Sports-Arena ertönen unterhaltende Popsongs wie „All Summer Long“ von Kid Rock. Darüber hinaus stellen mehrere Oldtimer-Sammler ihre historischen amerikanischen Autos aus. Um die Vergabe von erfrischenden Wasserbechern und energiespendenden Häppchen wie fruchtige Bananen- und Apfelscheibe kümmerten sich zahlreiche Ehrenamtliche, etwa Mandy Weiß. „Das ist einfach schön, so dabei sein zu können, ich bin nämlich keine gute Läuferin“, begründet die 27-Jährige ihr Engagement.

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