Mannheim

Zuglärm CDU-Fraktion pocht auf Untersuchung

Studie zu Bahntunnel

In der Debatte um den Güterzugverkehr durch Mannheim fordert die CDU-Fraktion eine Machbarkeitsstudie, die verschiedene Varianten bewertet. Die Christdemokraten haben einen entsprechenden Antrag für den Gemeinderat formuliert. „Die Studie soll sowohl eine Umfahrung des Mannheimer Stadtgebietes als auch eine Untertunnelung bestehender und neuer Trassenführungen durch das Stadtgebiet auf deren technische, ökologische, ökonomische und volkswirtschaftliche Machbarkeit sowie deren Auswirkungen untersuchen“, heißt es in dem Antrag. Dabei müsse die Anbindung des Rangierbahnhofs gewährleistet bleiben. Die Kosten solle die Stadt tragen und auf den Bund einwirken, die Ergebnisse „in alle laufenden oder künftigen Planungen“ einzubeziehen“.

Die Untersuchung müsse „den gebotenen Lärmschutz im Interesse von Mensch und Umwelt“ in der volkswirtschaftlichen Bewertung berücksichtigen, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel. Nur so könne „die notwendige Akzeptanz für den ökologisch bedeutsamen Verkehrsträger Schiene“ erreicht werden. Nach den Plänen der Bahn könnten im Jahr 2025 bis zu 280 Güterzüge pro Tag durch Mannheim rollen.

Info-Abend der Mannheimer Liste

Mit dem Thema Bahnlärm befasst sich auch eine Diskussionsveranstaltung, zu der die Freien Wähler/Mannheimer Liste einladen. Sie findet am Freitag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Gartenstadt (Kirchwaldstraße 17) statt. Als Referenten sind Martina Irmscher und Gunther Mair von der Bürgerinitiative „Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim“ eingeladen. Thema ist laut Ankündigung „der aktuelle Planungsstand der Neubaustrecke der Deutschen Bahn durch das Naherholungsgebiet Käfertaler Wald sowie die Folgen für die Gesundheit aller Anwohner entlang der Bahnstrecken in Mannheim“. imo