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Toter Säugling im Pfingstbergweiher - Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Mannheim.Im Fall des toten Säuglings, der am 12. Januar 2018 von einem Spaziergänger im Pfingstbergweiher gefunden wurde, ist das Ermittlungsverfahren bis auf Weiteres eingestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Mannheim mit. 

Trotz aufwendiger Ermittlungen, darunter eine umfangreiche DNA-Reihenuntersuchung, durch Polizei und Staatsanwaltschaft sei es bislang nicht gelungen, die Herkunft des Säuglings und die genauen Todesumstände zu klären sowie daran beteiligte Personen zu ermitteln.

Ingesamt sind laut Staatsanwaltschaft mehr als 3500 Speichelproben mit der DNA des toten Säuglings abgeglichen worden - ohne Erfolg. Nach zwei Jahren intensiver Ermittlungsarbeit können die Beamten, so Polizeisprecher Michael Klump, zumindest eines sicher sagen: Die Mutter des Babys stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus der Metropolregion. Obwohl der Fall nun "vorerst eingestellt" ist, können die Ermittlungen jederzeit wieder aufgenommen werden, etwa wenn neue Hinweise auftauchen oder Zeugen sich melden . Die DNA-Spuren des toten Säuglings seien in der Datenbank hinterlegt und könnten somit jederzeit wieder abgeglichen werden, sollte eine neue Spur auftauchen, so der Polizeisprecher.

Der Sonderkommission „Renatus“, die in dem Fall ermittelte, gehörten bis zu 45 Polizeibeamte an. Auch die wiederholte und intensive Öffentlichkeitsfahndung erbrachte bislang keine entscheidenden Hinweise, hieß es in einer Mitteilung. 

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