Mannheim

Neujahrsbaby In der Klinik St. Hedwig kommt das erste Kind des Jahres 2019 zur Welt / UMM verzeichnet neuen Rekord

Um 0.47 Uhr ist Yamac da

Archivartikel

Mannheim.Er ließ sich gar nicht lange bitten: Um 0.47 Uhr war es an Neujahr soweit. Der kleine Yamac begann in der St. Hedwig-Klinik zu schreien, wie es sich gehört. Der gesunde Wonneproppen wog bei seiner Geburt 3765 Gramm und war 54 Zentimeter groß, teilte die Klinik mit.

Da war das erste Baby Deutschlands schon auf der Welt. Kurt wurde nämlich genau um Mitternacht, um 0.00 Uhr, in Dresden geboren. Da erleuchteten die Raketen gerade den Nachthimmel.

In Mannheim dauerte es im Diakonissenkrankenhaus dann bis 3.12 Uhr, ehe ein kleines Mädchen gesund und munter mit einem Gewicht von 3330 Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern in die Welt schaute. Hier ging es anschließend aber „Schlag auf Schlag“, wie das Krankenhaus mitteilte. Acht Minuten später, um 3.20 Uhr, folgte ein Junge (4715 Gramm, 55 Zentimeter), um 3.35 Uhr ein weiterer Junge (2720 Gramm, 51 Zentimeter).

Auf Frühchen spezialisiert

Am längsten ließ sich Sarah Stella im Universitätsklinikum (UMM) Zeit. Die Eltern freuten sich um 12.08 Uhr über ein gesundes Mädchen mit 2560 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern. Damit setzt sich ein erfreulicher Trend der vergangenen Jahre fort: Immer mehr Kinder kommen zur Welt. Erblickten allein in der UMM 2017 genau 1798 Babys das Licht der Welt, so waren es 2018 bereits 2113 Geburten.

Das tausendste Baby des Universitätsklinikums im Jahr 2018 ließ seinen ersten Schrei am 22. Juni fahren: Der kleine Antoine kam per Kaiserschnitt. Als Frühchen hatte er zunächst noch Probleme mit der Atmung. Deshalb kümmerten sich direkt nach der Geburt die erfahrenen Ärzte und Pflegekräfte der Neugeborenenklinik der UMM um ihn.

Weil dieses Jahr die 1000er-Marke bereits deutlich früher erreicht wurde als in den Vorjahren, waren die Mitarbeiter des Kreißsaals zuversichtlich, dass 2018 die Rekordmarke von 2000 Geburten geknackt würde. Dies war schließlich auch der Fall. Die UMM ist auf Frühchen geradezu spezialisiert, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind. Deshalb können die Babys aus dem Kreißsaal direkt auf die Neugeborenenstation der Klinik für Neonatologie der UMM gebracht werden.

Dort versorgen spezialisierte Ärzte und Pflegekräfte die Babys. Unter anderem überwachen diese mit einer Monitoranlage durchgehend lebensnotwendige Funktionen und können sich sofort um ein Frühchen kümmern, falls es ihm schlechter gehen sollte.

Um noch mehr Komfort und Sicherheit bieten zu können, hat die UMM kräftig in eine neue Wöchnerinnenstation investiert. Hier könnten Mutter und Kind bestens betreut werden, so das Klinikum.

Unterdessen freut sich Mutter Yaprak Baran über ihren Sohn Yamac, der schon auf erste Ansprachen freundlich reagiert. Sie hofft, dass sie St. Hedwig bald wieder verlassen und sich zu Hause um ihren Nachwuchs kümmern kann. Jedenfalls sind alle glücklich über den gesunden Wonneproppen, der schon viel Liebe und Zuneigung von seinem Umfeld erfährt.

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