Mannheim

Fasnacht Neuer Rahmen für das Prinzessinnenfrühstück

Verein ehemaliger Regentinnen

Auch wenn die Kampagne weitgehend ausfällt – es gibt einen neuen Karnevalsverein in Mannheim. „Förderverein der Mannheimer Prinzessin – Mannheimer Prinzessinnen Frühstück e.V.“ heißt die überwiegend von Frauen gegründete Vereinigung, die nun ins Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt wurde. „Es war ein langer Weg, aber jetzt waren wir endlich erfolgreich“, freut sich Sabine Klotz, die als Stadtprinzessin der Neckarstädter Narrengilde (NNG) im Jahr 2016 regierte und nun die Erste Vorsitzende ist.

Gemeinsam mit Gisela Hönig, Elke Sohns, Nathalie Möbius, Armin Klotz, Michael Schober und Elvira Jakobi wolle man bei der Organisation des Prinzessinnen-Frühstücks „etwas unabhängiger sein“, so Sabine Klotz: „Auch wenn wir in diesem Jahr zu keinem Frühstück einladen können, freuen wir uns auf die Kampagne 21/22 und gehen auch bald in die Planung“, kündigt sie an.

Sozialprojekte unterstützen

Damit gibt es jetzt erstmal einen festen juristischen Rahmen für das traditionelle Prinzessinnenfrühstück. Der neue Verein will auch die jeweiligen Sozialprojekte der Stadtprinzessinnen unterstützen und versuchen, den Zusammenhalt zwischen den ehemaligen Lieblichkeiten über Vereinsgrenzen hinweg zu stärken.

Initiiert wurde das Prinzessinnenfrühstück 1981 von Horst Geier, als dessen Tochter als Stadtprinzessin Kirsten I. vom Lallepfaadt des „Lallehaag“ regierte. Die Veranstaltung war für die Damen gedacht, deren Männer beim Prinzenfrühstück sitzen. Weil zeitweise aber auch bei den Frauen die Männer Regie führten, gab es 2003 kräftig Ärger. Daraufhin ergriffen Monika Kulczinski (1972 Prinzessin der „Sandhase“) und Lore Herbert (1976 Prinzessin der „Pilwe“) die Initiative. 13 Jahre organisierte das von Lore Herbert geführte „Prinzessinnengremium“ die Traditionsveranstaltung. 2017 löste sich das Gremium auf, um einen Generationswechsel einzuleiten.

2018 ergriff Sabine Klotz die Initiative. Sie formierte ein neues Team, setzte andere musikalische und optische Akzente und gewann zusätzliche Unterstützer. Dabei war ihr stets wichtig, über den Traditionstermin am Fasnachtssonntag hinaus Kontakte zwischen den ehemaligen Regentinnen zu knüpfen. 

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