Mannheim

Schulbeginn Polizei kündigt verschiedene Maßnahmen an

Verstärkte Kontrollen

Mit Beginn des neuen Schuljahres und noch bis 28. September wird die Polizei den Verkehr rund um Schulen und auf Schulwegen verstärkt kontrollieren. Darauf macht das Präsidium aufmerksam. Die Beamten kündigen auch an, dass sie Verstöße konsequent ahnden werden.

Bei den Maßnahmen der Aktion „Sicherer Schulweg“ achte die Polizei hauptsächlich auf die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Außerdem werde die Geschwindigkeit kontrolliert, insbesondere an den Stellen mit einer erhöhten Unfallgefahr für Kinder und Jugendliche. Zudem wollen die Beamten darauf achten, wie sich Fahrer von Kraftfahrzeugen gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln und Schulbussen sowie an Bushaltestellen, Fußgängerfurten und -überwegen verhalten. Verkehrsteilnehmer, die gegen Park- und Halteverbote auf Geh- und Radwegen verstoßen, an Kreuzungen, in unübersichtlichen Kurvenbereichen, in „zweiter Reihe“, an Bushaltestellen oder an Fußgängerüberwegen stehen oder parken, seien ebenso im Fokus. Auch das verbotene Nutzen von Mobiltelefonen und die damit verbundene Ablenkung während der Fahrt wird laut Polizei ein Schwerpunkt der Kontrollmaßnahmen sein.

Zahlen steigen leicht an

Die Polizei kontrolliert zudem die technische Sicherheit der von Schülern genutzten Verkehrsmittel sowie das Verhalten der Schüler auf den Schul- und Radschulwegen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums ereigneten sich 2018 insgesamt 20 Schulwegunfälle (Vorjahr 40), bei denen 22 Personen (Vorjahr 41) verletzt wurden. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern um neun auf 268. 219 Kinder wurden leicht verletzt, 54 Kinder schwer, ein Kind kam im Vorjahr ums Leben. Erste Trends zeigen, dass die Zahlen der Schulwegunfälle und auch der Unfälle, an denen Kinder beteiligt waren, wieder leicht ansteigen.

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