Mannheim

Unfall Fahrer mit 1,92 Promille will Zeugen zur Lüge anstiften

Vertuschung misslingt

Unter Einfluss von Drogen und Alkohol hat ein 24-jähriger Autofahrer am Sonntagmorgen einen Unfall verursacht und anschließend versucht, Zeugen des Vorfalls zur Lüge anzustiften. Wie die Polizei unter Berufung auf Zeugenaussagen mitteilte, war der Mann um kurz nach 6 Uhr auf der Industriestraße in Richtung Pyramidenstraße unterwegs, als er aus unklarer Ursache mit einem am Fahrbahnrand geparkten Ford kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Wagen des 24-Jährigen um die eigene Achse, der Ford, mit dem der Fahrer zusammengeprallt war, kam erst auf der gegenüberliegenden Straßenseite wieder zum Stillstand.

Zwei Zeugen eilten laut Polizei zur Unfallstelle, um mögliche Erste Hilfe zu leisten. Der 24-Jährige stieg jedoch unverletzt aus dem Auto aus und animierte die Zeugen, gegenüber der Polizei auszusagen, dass sein Vater gefahren sei. Als die Beamten eintrafen, gab sich der mittlerweile eingetroffene Vater als Unfallverursacher aus. Die Zeugen klärten gegenüber der Polizei den Sachverhalt auf.

Neben einem Atemalkohol von 1,92 Promille wiesen die Beamten bei dem 24-jährigen Unfallfahrer auch den Konsum von Kokain nach. Gegen ihn wird wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht ermittelt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 45 000 Euro. 

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