Mannheim

VR-Bank Kreditinstitut setzt Wachstumskurs fort

Vier Prozent Dividende für Mitglieder

Die Vertreter der Genossenschaftsbank VR Bank Rhein-Neckar haben bei ihrer Versammlung im Rosengarten die Dividende der Mitglieder beschlossen: Nach einem laut Mitteilung erfolgreichen Geschäftsjahr 2018 soll es vier Prozent für die Mitglieder geben. Der Vorsitzende des Vorstands, Wolfgang Thomasberger, legte zum Jahresabschluss dar, dass die VR Bank Rhein-Neckar trotz der Herausforderungen des Marktumfelds gut aufgestellt sei, teilte das Geldinstitut mit. „Engagierte und kompetente Mitarbeiter, die Nähe zu den Mitgliedern und kaufmännische Verantwortung waren Grundlagen unseres Erfolges“, lautete Thomasbergers Fazit.

Digitalisierung folgt

Auch für 2018 verzeichnete die Bank an allen wichtigen Bilanzpositionen ein moderates Wachstum. Die aufgrund des weiterhin anhaltenden Zinsniveaus leicht gesunkenen Zinserträge konnten teilweise durch geringere Zinsaufwendungen kompensiert werden. Die Kosten konnten durch gezielte Prozessoptimierungen trotz Inflation und Tariferhöhung auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt zeigte sich der Vorstand mit dem Bilanzgewinn von 9,3 Millionen Euro zufrieden. Die 86 572 Mitglieder werden mit einer Dividende in Höhe von vier Prozent am erwirtschafteten Bilanzgewinn beteiligt.

Wie die VR Bank Rhein-Neckar angab, seien die Herausforderungen in den nächsten Monaten und Jahren durch die Digitalisierung geprägt. Thomasberger gab den Ausblick: „Für uns ist wichtig, unser analoges Geschäftsmodell mit klassischen Filialen nachhaltig in Richtung Digitalisierung zu verändern.“ Denn: „Zukünftig werden wir digitale Filialen entwickeln.“ jeb