Mannheim

Vom Radio in den Newsroom

Archivartikel

Seit kurzem sitzen im „MM“-Newsroom – der Nachrichten-Schaltzentrale – drei Editoren. Das englische Wort Edit heißt übersetzt „bearbeiten, redigieren“ – und das ist auch Hauptaufgabe des Trios: Texte von Nachrichtenagenturen oder Korrespondenten auf die passende Länge bringen, Überschriften verfassen und das passende Bild zum Thema suchen. Zuständig sind sie für die Seiten Politik, Wirtschaft, Aus aller Welt sowie die Länderseiten Südwest und Hessen. Neben Frank Schumann und Larissa Hamann ist Heike Rentsch eine der Editoren.

Angefangen hat ihre journalistische Laufbahn in Konstanz. Ganz klassisch: Erst bei der Schülerzeitung, dann als freie Mitarbeiterin der Lokalzeitung. Hinter Mikrofon und Technikpult saß sie zudem bei einem Radiosender für Patienten im Klinikum Konstanz. Während des Studiums in Heidelberg – Geschichte, Germanistik und Politik – lernte die heute 46-Jährige als Praktikantin und freie Mitarbeiterin bei SWR4 Kurpfalzradio nicht nur das Radiomachen, die dortigen Kollegen brachten ihr auch die Region mitsamt Dialekt näher. Eine der ersten Erkenntnisse: Grumbeere sind keine Beeren. Sondern natürlich Kartoffeln. Zudem hat Rentsch Praktika absolviert – bei der „Bild“ sowie dem Bundespresseamt in Berlin, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ oder der Deutschen Presseagentur (dpa) in Frankfurt, für die sie anschließend als freie Mitarbeiterin tätig war. Rentsch ist Mitbegründerin des Radiosenders „Dr. No“ der Heidelberger Uniklinik.

Seit dem Jahr 2000 ist Rentsch beim „MM“, zuerst als Volontärin, seit 2003 als Redakteurin. Früher war sie für Seiten im Wochenende, die Fernsehseite sowie die Kinderseite zuständig. Danach war sie als Reporterin im Einsatz, zuletzt lagen die Seiten Aus aller Welt in ihren Händen als Blattmacherin. Geht’s ans Schreiben, sind ihre Favoriten Mode, Psychologie, Sprache, Jugend oder Geschichte. Heike Rentsch

Zum Thema