Mannheim

Tag des offenen Denkmals Mehr als 30 Orte zu besichtigen

Von Hochbunkern und Barockhäusern

In diesem Jahr öffnen im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September 30 Denkmäler Interessierten ihre Tore. Seit 1993 präsentieren sich am zweiten Sonntag im September in Deutschland tausende von Bau- und Gartendenkmälern, archäologische Grabungsstätten und wertvolle Kunstwerke. Das diesjährige Motto lautet „Entdecken, was uns verbindet“.

Der Tag des offenen Denkmals hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten kulturellen Großveranstaltung entwickelt. Die Nachfrage in den vergangenen Jahren war groß. Besucher haben in diesem Jahr die Möglichkeit, 30 Denkmäler zu besichtigen.

Kostenlose Führungen

Unter anderem findet im Marchivum am Archivplatz 1 in der Neckarstadt-West um 14, 15 und 16 Uhr drei kostenfreie Führungen statt, die die größten Hochbunker präsentieren und Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Hauses geben. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Zwischen 14 und 17 Uhr kann auch die Ausstellung „Der Kalte Krieg. Ursachen-Geschichte-Folgen“ besichtigt werden.

In direkter Nachbarschaft in der Bunsenstraße 8 kann das sonst nicht geöffnete Pumpwerk Ochsenpferch besichtigt werden. Auch das Barockhaus in C 4, 6, das um 1730 erbaut und zwischen 2013 und 2015 von der Stadt erworben, saniert und zum Gründerzentrum für Mode und Textilwirtschaft umgebaut wurde, wird an diesem Tag geöffnet. Nico Hoffmeister führt um 13, 15 und 17 Uhr durch die Textilerei und erläutert den Umbau durch die Stadt.

Auch technische Kulturdenkmäler der zentralen Versorgung für Trink- und Brauchwasser wie der Wasserturm auf dem Friedrichsplatz, das Herschelbad, die Alten Volksbäder in der Neckarstadt und Neckarau sind neben vielen weiteren Höhepunkten am „Tag des offenen Denkmals“ geöffnet. 

Info: Näheres unter www.mannheim.de/tag-des-offenen-denkmals