Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen Afrikanische Aktivistin kommt

Vortrag zum Sieg über die Todesstrafe

Sie war zum Tode verurteilt, verklagte den Staat Uganda auf Abschaffung der Todesstrafe – und gewann: Susan Kigula. Nun ist die afrikanische Menschenrechtsaktivistin zu Gast in den Reiss-Engelhorn-Museen. Dort hält sie am heutigen Samstag um 16 Uhr im Anna-Reiß-Saal im Museum der Weltkulturen D 5 einen Vortrag in englischer Sprache über ihren Fall. Er gehört zum Begleitprogramm der aktuellen Fotoausstellung „Red Utopia“ in Zephyr - Raum für Fotografie in C 4.

Kigula war 2000 inhaftiert, des Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt worden. Nachdem sie ihre Schulausbildung im Gefängnis abschloss, begann sie an der London University ein Fernstudium in Jura, schloss es aus der Zelle heraus ab, klagte erfolgreich und ist seit Anfang 2016 in Freiheit. Heute arbeitet sie für das „African Prisons Project“, kümmert sich um juristische Hilfe für Gefangene. Der Eintritt zum Vortrag kostet sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. pwr