Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen Vorträge von Archäologen

Was bringen Grabungen?

Mannheim.Zu einer Archäologischen Zeitreise laden die Reiss-Engelhorn-Museen an zwei Abenden ein. An den Donnerstagen 16. und 23. November entführen Archäologen in die Vergangenheit und präsentieren, welche außergewöhnlichen Funde in der Rhein-Neckar-Region bei Grabungen zum Vorschein kommen. Sie zeigen, was die Funde über das Leben vor Tausenden von Jahren verraten. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Anna-Reiß-Saal im Museum Weltkulturen D5. Der Eintritt beträgt drei Euro.

Übergänge der Epochen

Klaus Wirth, Leiter der Archäologischen Denkmalpflege in dem Museum, widmet sich am 16. November dem Übergang von der Steinzeit zur Bronzezeit im 3. Jahrtausend v. Chr. Glockenbecherkultur und Schnurkeramik läuteten zwar formal das Ende der Jungsteinzeit ein, in den Bestattungssitten und im Siedlungswesen gibt es jedoch weiche Übergänge. Am 23. November gewähren die Archäologen Patricia Pfaff und Benedikt Stadler einen Einblick in zwei spannende Kulturphasen: In die Eisenzeit und in die Besiedlung durch die Neckarsueben im 1. Jahrhundert.

Ausstellung in D 5

Regelmäßig führen die Archäologen der Reiss-Engelhorn-Museen in und um Mannheim Grabungen durch. Welche erstaunlichen Funde sie dabei zutage gefördert haben und wie die Metropolregion früher besiedelt war, zeigt die Ausstellung "Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar" im Museum Weltkulturen in D 5. (pwr)