Mannheim

Bundesgartenschau Mannheim präsentiert sich im „Regionengarten“ in Heilbronn

Wasserturm aus Granit

Sanft plätschert hier das Wasser, rieselt langsam einen zwei Meter hohen, gerundeten Block aus gerieftem Granit in ein schmales Becken herab: Das ist das Symbol für den Mannheimer Wasserturm im „Regionengarten“ auf der Bundesgartenschau Heilbronn, in dem sich die Quadratestadt präsentiert.

Sechs sogenannte „Regionengärten“ gibt es auf dem Areal der Bundesgartenschau, zentral und repräsentativ gelegen. Verantwortlich dafür zeichnet der Verband Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau Baden-Württemberg. Neben den „Enzgärten“ sowie Beiträgen aus Stuttgart, Franken, Nordschwarzwald und dem Bereich Bodensee liegt die Fläche für die Region Unterer Neckar genau in der Mitte. Und auch wenn diese Region viel größer ist, haben die Gärtner sie allein Mannheim gewidmet.

Alles quadratisch

Unter Leitung von Johannes Fuchs und Holger Lulay vom gleichnamigen Landschaftsarchitekturbüro aus Edingen-Neckarhausen ist ein hübsches kleines Plätzchen entstanden. Große, beleuchtete Tulpenschirme bieten viel Schatten. Man kann sich gut setzen, ausruhen, aber sich auch informieren.

Dazu dienen quadratische Sitzflächen aus Beton und Naturstein – und nicht nur die stellen eine Anspielung auf die Quadratestadt Mannheim dar. Quadratisch sind auch Pflanzflächen, quadratisch sind ebenso die Informationstafeln. Auf zwei dieser Tafeln stimmt die Bundesgartenschau Mannheim GmbH auf die in 2023 geplante Veranstaltung ein, die – wie es dort heißt – „städtebaulicher Entwicklung“ diene und „Teil des Grünzugkonzepts“ sei. Auf einem großen Plan sieht man das Gelände der früheren Spinelli-Kaserne, die Richtung Rott/Anna-Sammet-Straße geplanten Themengärten, die Freifläche „Weite Mitte“ im Kern des Gebiets, den Panoramasteg hin zum „Augewässer“ sowie die „U-Halle“ für Veranstaltungen und Blumenschauen.

Wiedersehen mit dem Plakat

Jeweils eine weitere Informationstafel steuern das Stadtmarketing mit allgemeinen Informationen, die MVV Energie AG mit ihrem Konzept „Smartcity“ zur Energieversorgung des neuen Wohngebiets Franklin und die städtische Projektentwicklungsgesellschaft MWSP mit einem Überblick über die gesamte Umnutzung der früheren Militärflächen in Mannheim bei.

Eine bunt blühende „Multi-Kulti-Hecke“ soll zudem auf die Vielfalt der Nationen in Mannheim hinweisen. Gestaltet haben den Garten im Auftrag des Verbandes vier Fachbetriebe aus der Region sowie aus Mannheim Jochen Seitz aus Straßenheim. Wer möchte, kann Informationsblätter zum Luisenpark und zu Mannheim mitnehmen.

Und nicht nur im „Regionengarten“ begegnet man Mannheim. Im „I-Punkt Grün“, dem zentralen Beratungs- und Informations- und Beratungszentrum für Gärtner der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft, erinnern Plakate an die bisher erfolgreichen Gartenschauen in Baden-Württemberg. Da findet sich auch das Logo der Bundesgartenschau 1975 wieder, der stilisierte grüne Baum mit Quadraten von Grafikdesigner Reinhard Lorenz.