Mannheim

Denkmalschutz Boris Weirauch schreibt an Ministerium

Wasserturm: Land soll helfen

Archivartikel

Der SPD-Landtagsabgeordnete Boris Weirauch hat die Landesregierung gebeten, bei der Sanierung des Wasserturms zu helfen. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir ein Projekt wie dieses im Rahmen einer Komplementärfinanzierung gemeinsam stemmen könnten“, schrieb er an Staatssekretärin Katrin Schütz, die im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für Denkmalschutz zuständig ist.

Das Mannheimer Wahrzeichen muss, vermutlich ab 2021, komplett saniert werden. Insbesondere stehen Arbeiten an der Sandsteinfassade an (wir berichteten). Geschätzt werden Kosten von 3,5 Millionen Euro. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel hatte eigens seine Abgeordnetenkollegin Patricia Lips zu einem Gespräch in den Wasserturm geholt. Sie ist im Haushaltsauschuss für den Kulturetat und damit für Denkmalmittel zuständig. „Eine Drittelung wäre ein gangbarer Weg“, sagte da Lips. Sie versprach, sich „extrem wohlwollend“ um Bundeszuschüsse zu bemühen, wenn auch das Land sich an den Kosten beteilige.

Heberer holt Sachverständigen

Darauf nahm Weirauch nun Bezug und brachte das Thema in Stuttgart in die Diskussion. „Der Wasserturm ist als Wahrzeichen Mannheims für die lokale Identität und das Bild der Mannheimer Innenstadt von zentraler Bedeutung“, schrieb er an Schütz und lud sie auch zu einem Besuch ein. Er bat, das Land möge sich „an der finanziellen Bewältigung der Sanierung des Wasserturms beteiligen“. Zuvor hatte Weirauch sich mit seiner Amtsvorgängerin im Landtag, Helen Heberer, abgestimmt, die jetzt Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Vorsitzende des Vereins Stadtbild ist. Sie war mit zuständigen Sachverständigen der Stiftung aus Bonn bereits vor Wochen vor Ort. „Es wird Geld kommen“, sagte sie aus Sicht der Stiftung zu. pwr

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/mannheim

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