Mannheim

Corona aktuell Senior im Pflegezentrum Maria Frieden gestorben / 92 neue nachgewiesene Infektionen in der Quadratestadt

Weiterer Todesfall in Mannheim

Archivartikel

Im Pflegezentrum Maria Frieden in der Neckarstadt ist am Mittwoch ein 96-jähriger Mann, der mit dem Coronavirus infiziert war, gestorben. Das Gesundheitsamt bestätigte das 18. Todesopfer in Mannheim, das in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben ist.

In der Caritas-Einrichtung waren zuletzt mehrere Fälle innerhalb eines Wohnbereichs aufgetreten. Sieben Mitarbeitende und neun Bewohner waren seit Ende Oktober positiv getestet worden. Andere Wohnbereiche seien weiterhin nicht betroffen, bestätigt Julia Koch, Pressesprecherin der Caritas. Am Mittwoch wurden erneut alle Mitarbeitenden und Bewohner von Maria Frieden getestet, weshalb Besucher weiterhin nicht zugelassen waren. Ab Donnerstag dürfen Angehörige und Verwandte von Bewohnern der nicht betroffenen Wohnbereiche wieder in die Einrichtung kommen. Sie sind zum Schutz aller dazu aufgefordert, FFP2-Masken zu tragen.

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Beim Gesundheitsamt sind bis Mittwochnachmittag um 16 Uhr insgesamt 92 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Die Zahl der bestätigten Fälle erhöht sich damit in Mannheim auf 3110. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, also die Fälle pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, liegt nach Zahlen der Stadt bei 157,4. Bislang sind in Mannheim 1837 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim derzeit 1255 akute Corona-Fälle.

Wie die Stadt mitteilt, gilt für Reiserückkehrer aus Risikogebieten seit 8. November die neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne des Landes. Neben der Pflicht, sich unverzüglich nach Einreise in eine zehntägige häusliche Quarantäne zu begeben, sieht diese vor, dass eine digitale Einreiseanmeldung (www.einreiseanmeldung.de) ausgefüllt werden muss. Die digitale Meldung über das Portal des Bundes ist ausreichend, um der Meldeverpflichtung nachzukommen. Testergebnisse müssen nur noch auf Anforderung vorgelegt werden. Auch die vom Land definierten Ausnahmen gelten, ohne dass es einer behördlich erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf, teilt die Stadt in ihrer Pressemitteilung mit. 

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