Mannheim

Gartenstadt Ausstellung über jüdische Artistenfamilie

Zirkus am Jugendhaus Waldpforte

Archivartikel

Zum zweiten Mal nach 2013 finden vom 15. bis 20. Oktober beim Jugendhaus Waldpforte die Mannheimer Zirkustage statt. Darüber informiert das Jugenddezernat im Rathaus. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Circus – Freiheit – Gleichschaltung, Zirkus im Nationalsozialismus“, die bis zum 20. Oktober im Saal des Jugendhauses Waldpforte in der Gartenstadt zu sehen ist.

Bei der Eröffnung der Ausstellung am Montag, 15. Oktober, 19 Uhr, im Chapiteau vor dem Jugendhaus zeigt eine Artistengruppe aus Oldenburg eine Performance zur leidvollen Geschichte der jüdischen Artistin Irene Bento und ihre Rettung durch die Zirkusfamilie Althoff.

In zwei öffentlichen Filmvorführungen im Chapiteau am Mittwoch, 17. Oktober, 15 und 19 Uhr, werden Tierlehrerinnen aus verschiedenen Kontinenten vorgestellt. In dem Film „Wild women, gentle beasts“ schildert die Regisseurin Anka Schmid die harsche Realität hinter den funkelnden Bildern und ermöglicht eine respektvolle Sicht auf das exotische Leben der Artistinnen.

Galavorstellung am 19. Oktober

Schülerinnen und Schüler der Alfred-Delp-Schule studieren die Woche über ein Zirkusprogramm ein, das am Freitag, 19. Oktober, um 16.30 Uhr in einer Galavorstellung gezeigt wird.

Den Abschluss der Zirkustage bildet ein Familien-Zirkus-Fest am Samstag, 20. Oktober, von 15 bis 18 Uhr in Kooperation mit dem Circus Baronn und der Sektion Südhessen der Gesellschaft der Circusfreunde e.V. rund um das Jugendhaus Waldpforte zum Jubiläum „250 Jahre Zirkus“. red