Mannheim

Vetter-Stiftung Zwölf Kita-Projekte erhalten Förderung

Zum Mond – mit dem Kindergarten

Archivartikel

Der Direktor des Mannheimer Planetariums, Christian Theis, freute sich zusammen mit Baden-Württembergs ehemaligem Wissenschaftsminister Peter Frankenberg. Denn zur Verleihung des Kindergarten-Awards 2017/2018 der Heinrich-Vetter-Stiftung konnte die Sozialkoordinatorin Antje Geiter mehr als 200 Kinder mitsamt Erziehern und Begleitern im Sternentheater begrüßen – unter der 20 Meter großen Projektionskuppel.

Abwechslungsreiche Angebote

Gemeinsam mit Frankenberg, der gleichzeitig auch Vorstand der Vetter-Stiftung ist, bedankte sie sich bei den vielen Kindergärten für ihr Interesse daran, den Kindern abwechslungsreiche Bildungsangebote zu machen, und lobte die kreativen Bewerbungen zum Kindergarten-Award. Insgesamt waren zwölf Projekte eingereicht worden, und diese wurden auch alle als förderungswürdig eingestuft. Deshalb erhielten die anwesenden Kindereinrichtungen insgesamt einen Förderbetrag von 6000 Euro samt Urkunde.

Das Kinderhaus Sentapark hatte ein Apfelsaftprojekt gestartet, das Kinderhaus St. Lioba befasste sich mit der „Vogelhochzeit“, das Katholische Kinderhaus St. Adalbert kümmerte sich um das Thema „Tiere“. Auch der evangelische Kindergarten Neuhermsheim reichte sein Projekt ein, bei dem er Kinder und Senioren zusammenbrachte. Das Kinderhaus Torwiesenstraße stellte alles zusammen, was zum Berufsbild „Bäcker“ gehört, und der Kindergarten Erlenhof hatte sich bei seinem Projekt mit Musik beschäftigt. „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ war der Titel des Konzepts.

Die Kinderkrippe Weidenstraße investierte in Rollenspiele, der Kindergarten Don Bosco legte einen „Natur-Erlebnis-Garten“ an, und die Ilvesheimer Rappelkiste startete eine Laternenlichtaktion. Beim evangelischen Kindergarten Martinskirche ging es um die guten und schlechten Seiten des Elements Feuer, das Eltern-Kind-Zentrum Oberer Ried baute seine Familienangebote aus. Insgesamt ein Dutzend Einrichtungen aus Mannheim und Ilvesheim wurden ob ihrer Kreativität gelobt und unterstützt.

Antje Geiter sorgte dafür, dass die Regularien kompakt abgehandelt wurden, denn die Kinder wollten endlich wissen, was es mit „Lillis Reise zum Mond“ auf sich hatte. Kindgerecht und kurzweilig stellte das Planetarium-Programm viele Fakten über den Erdtrabanten zusammen und erklärte sogar wissenschaftliche Zusammenhänge sehr verständlich.

Und dass die Kinder nun wissen, dass eine Hexe im Lebkuchenhaus gar nicht immer böse sein muss, das verdanken sie Planetariumsdirektor Theis, der sich sehr über das fröhliche Publikum freute. red