Mannheim

Sport- und Freizeit Stadt bewirbt sich um Fördermittel

Zuschüsse für Kombibad beantragt

Archivartikel

Die Stadt Mannheim darf Zuschüsse für die Errichtung eines Kombibades im Herzogenriedbad beantragen. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung der Beteiligung an einem Projektaufruf des Bundesinnenministeriums zugestimmt. In dem bundesweiten Förderprogramm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ stehen von 2019 bis 2022 Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderung soll in der Regel zwischen 1 bis 4 Millionen Euro liegen. Bezuschusst werden unter anderem Projekte aus dem Bereich Schwimmhallen sowie Freibäder.

Überdachtes 50-Meter-Becken

Im Zuge der Neugestaltung der Mannheimer Bäderlandschaft plant die Stadtverwaltung, das derzeitige Freibad im Herzogenried zu einem Kombibad mit überdachtem 50-Meter-Becken umbauen. Für diese Maßnahme sind laut einer Studie der Firma Kannewischer 31,5 Millionen Euro an Investitionskosten zu veranschlagen. Durch das 50-Meter-Becken könnten das Vereins- und Schulschwimmen aus dem Herschelbad und dem Hallenbad Seckenheim ins Herzogenried verlagert werden. Perspektivisch ist ein Hallenbad-Neubau auf dem Gelände des Carl-Benz-Bades geplant. Dafür sollen die Bäder Waldhof-Ost und gegebenenfalls Vogelstang schließen. Die Stadt Mannheim will durch eine Neuordnung ihrer Bäder das jährliche Defizit in diesem Bereich von 6,2 Millionen auf 4,9 Millionen Euro verringern.