Mannheim

Innovation Verein „Mint Zukunft“ verleiht Gütesiegel

Zwei „Digitale Schulen“

Archivartikel

Technik und Ausstattung müssen ebenso stimmen wie die Qualifizierung der Lehrkräfte. Und ein schlüssiges Konzept ist ebenfalls erforderlich: Aber wenn alles passt, dann dürfen Bildungseinrichtungen sich „Digitale Schule“ nennen. Die Auszeichnung verleiht der Verein „Mint Zukunft“, in dem sich Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Stiftungen zusammengeschlossen haben. In Stuttgart würdigte der Verein jetzt die Arbeit von 32 baden-württembergischen Schulen, darunter aus Mannheim die Friedrich-List-Schule in den Quadraten und die Diesterweg-Grundschule auf dem Lindenhof.

Auf der gleichen Veranstaltung zeichnete „Mint Zukunft“ auch 120 „mint-freundliche Schulen“ aus. 46 erhielten das Gütesiegel erstmals, weitere 74 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher Mint-Profilbildung erneut ausgezeichnet. Hinter dem Begriff Mint stehen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Nach Angaben des Vereins ging das Label „mint-freundlich“ erstmals an das Feudenheim- und das Ludwig-Frank-Gymnasium. „Die ausgezeichneten Schulen begeistern junge Menschen für die Mint-Berufe“, betonte in Stuttgart Michael Föll, Ministerialdirektor im Kultusministerium. Von diesen Beiträgen zum digitalen Wandel profitiere letztlich das ganze Land. 

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