Metropolregion

Bilanz Kreisbewohner liegen unter dem Landesdurchschnitt

123 Kilo Müll pro Kopf

Archivartikel

Rhein-Neckar.Die Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises haben in Sachen Abfallproduktion und Mülltrennung eine saubere Weste. Durchschnittlich 123 Kilogramm Rest- und Sperrmüll pro Kopf haben die Bürger dort im Jahr 2018 erzeugt – und liegen damit deutlich unter dem Landesschnitt von 140 Kilogramm. Das geht aus der Bilanz des kreiseigenen Entsorgungsunternehmens AVR hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Gerade was das Trennen der Abfälle angehe, würden die Kreisbewohner gut dastehen. So sammelten sie im vergangenen Jahr pro Kopf 79 Kilo Biomüll, während der Schnitt in Baden-Württemberg gerade einmal bei 50 Kilo liegt. Gleiches gilt für die gesammelten Wertstoffmengen, bei denen die Bürger des Rhein-Neckar-Kreises mit durchschnittlich 183 Kilo die landesweiten Zahlen von 164 Kilo ebenfalls deutlich übertreffen. Allein 68 242 Tonnen Wertstoffe seien 2018 über die „Grüne Tonne plus“ erfasst worden und hätten die Sortieranlage in Sinsheim durchlaufen. Der Papieranteil habe dabei bei 58 Prozent gelegen, was ein Pro-Kopf-Aufkommen von 73 Kilo bedeutet. 

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