Metropolregion

Heppenheim Lüftung bläst Rauch in Intensivstation

Alarm im Krankenhaus

Archivartikel

Heppenheim.Ein heißgelaufener Keilriemen in der Lüftungsanlage hat in der Nacht zum Ostersonntag am Kreiskrankenhaus in Heppenheim einen Großeinsatz ausgelöst. Wegen der zunächst unklaren Lage waren rund 180 Hilfskräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Einsatz.

Wie die Polizei und das Krankenhaus berichteten, war kurz nach 21 Uhr Rauch in die Räume der Intensivstation eingedrungen. Die Patienten der betroffenen Station seien sofort in den Aufwachraum des Krankenhauses verlegt worden. Die Feuerwehr Heppenheim machte den heißgelaufenen und verschmorten Keilriemen als Ursache für die Rauchentwicklung ausfindig. Nach einer umfangreichen Belüftung der Intensivstation konnten die Patienten wieder auf die Station zurückverlegt werden. Zwei Stunden nach dem Alarm habe das Kreiskrankenhaus wieder den Normalbetrieb aufnehmen können.

„Es ist niemand zu Schaden gekommen“, sagte Krankenhausgeschäftsführer Stephan Hörl am Ostersonntag erleichtert. Die Rettungskräfte hätten hervorragende Arbeit geleistet, das Zusammenspiel der Beteiligten habe ausgezeichnet funktioniert. Auch die Notfallpläne hätten gegriffen. bjz