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Pfalz: Broschüre verschafft Übersicht über die schönsten und romantischsten Weihnachtsmärkte links des Rheins

Neustadt.93 Weihnachtsmärkte im Pfälzer Bergland und am Donnersberg, in den pittoresken Dörfern an der Deutschen Weinstraße, in der Rheinebene und im Naturpark Pfälzerwald listet der "Weihnachtsmarkt-Flyer" des Pfalzmarketing e. V. für 2017 auf - doch er ist unvollständig. So fehlen zum Beispiel die Weihnachtsmärkte in Ludwigshafen und Frankenthal (die schon begonnen haben und sogar ein tägliches Programm bieten), der idyllische Markt in Neuleiningen oder der klitzekleine Markt mitten im Wald am Naturfreundehaus Kohlbachtal.

Böse Absicht der Touristiker? Keineswegs - das Fehlen dieser (und wohl auch anderer) Märkte im offiziellen Flyer ist begründet. Die beiden Städte Ludwigshafen und Frankenthal beteiligen sich nicht an den Kosten des Pfalzmarketing-Vereins für diese Gemeinschaftswerbung - die Organisatoren der beiden anderen Märkte wurden zum Beispiel angeschrieben. "Es kam keine Antwort", sagte Detlev Janik, Geschäftsführer von Pfalzmarketing. "Es werden deshalb wohl auch noch andere kleinere Märkte fehlen."

93 Anlaufstellen

So müssen sich die Weihnachtsmarkt-Fans unter den "nur" 93 aufgelisteten Pfälzer Märkten ihre Favoriten aussuchen, was nicht schwerfallen dürfte. Denn allein 18 Märkte sind nicht nur terminlich genannt, sondern auch in Kurzform beschrieben. So der attraktive Deidesheimer Advent, der seit mehr als 40 Jahren als einer der schönsten Märkte in ganz Deutschland gilt. Oder der funkelnde "Weihnachtsmarkt der 1000 Lichter" in Haßloch, der Weihnachts- und Neujahrsmarkt in Speyer (der erst am 7. Januar 2018 seine Buden zumacht), der zum zweiten Mal stattfindende Dürkheimer Advent, der kunsthandwerkliche Thomas-Nast-Nikolausmarkt in Landau oder der internationale "Weihnachtsmarkt der Kunigunde" (und der Genüsse) in drei romantischen Höfen in der Innenstadt von Neustadt, wo gleich nebenan auf dem Marktplatz auch der "traditionelle" Weihnachtsmarkt geöffnet hat.

Diese Märkte finden an allen vier Advents-Wochenenden statt - nur am letzten Tag ist meist zu oder schon früher Schluss, denn in diesem Jahr fällt der vierte Advent auf Heiligabend. Was fast alle Märkte gemeinsam haben: Überall gibt es Glühwein von Pfälzer Winzern und der typische Duft der Zutaten und des begleitenden Adventsessens verlockt zu längerem Aufenthalt. Auf manchen Märkten kann man auch den Weihnachtsbaum für zuhause kaufen.

Die Öffnungszeiten der Märkte werden in dem Pfalzmarketing-Flyer genannt. Dieser kann bei Pfalz.Marketing Neustadt (Tel. 06321/391 60) oder im Internet unter www.pfalz.de oder www.pfalz.de/facebook angefordert werden. rs