Metropolregion

Verkehr Kontrollwochen in Mannheim und Heidelberg

Alleinunfälle haben zugenommen

Archivartikel

Heidelberg/Mannheim.Insgesamt 1378 Radler und 204 E-Tretroller-Fahrer hat die Polizei während der vergangenen zwei Wochen bei falschem Verhalten im Straßenverkehr erwischt. 284 Radler seien über rote Ampeln gefahren und 55 gegen die Fahrtrichtung unterwegs gewesen, so die Bilanz. 350 Räder hatten keine oder nur eine ungenügende Beleuchtung. 48 E-Roller waren auf Gehwegen unterwegs, 56 fuhren durch eine Fußgängerzone, 28 waren alkoholisiert oder unter Drogen unterwegs.

Die Polizei sowie Mitarbeiter der kommunalen Ordnungsdienste hatten vom 4. bis 17. November Intensivkontrollen angesetzt, verbunden mit deutlichen Hinweisen zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr. Für den Chef der Mannheimer Verkehrspolizei, Dieter Schäfer, sind vor allem die Verstöße der Radler ein Indiz dafür, wie sorglos diese unterwegs seien. Dabei habe vor allem in Heidelberg die Zahl der Unfälle ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Bei 190 (2018: 179) Unfällen gab es 42 (37) Stürze, bei denen sich 13 (9) schwer und 28 (27) leicht verletzten. In Mannheim blieb das Niveau gleich. Schäfer vermutet eine Ablenkung der Fahrer vor allem durch Smartphones. Deshalb fordert er im Straßenverkehr eine „Ächtung“ des Handys am Steuer oder Lenker. Eine Ablenkung könne zu schwersten Folgen führen, so Schäfer. bjz

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