Metropolregion

Einweihung Umwelt- und Verkehrsminister Volker Wissing und US-Generalkonsulin Patricia Lacina zu Gast in Frankenthal

Amazon ist offiziell angekommen

Archivartikel

Frankenthal.Vor fast einem Jahr – am 6. August 2018 – wurde von „FRA7“, wie das Amazon-Logistikzentrum in Frankenthal firmenintern genannt wird, das erste Paket verschickt. Es war ein Sonnenschirm. „Ein Artikel, den wir auch heute gut gebrauchen könnten“, scherzte Standortleiter Johannes Weingärtner am Donnerstag bei der Eröffnung. Der offizielle Startschuss kam zwar – anders als die meisten Amazon-Pakete – etwas verspätet, konnte dafür aber mit einer prominenten Gästeliste aufwarten: Zu Gast waren Volker Wissing (FDP), Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau; Patricia Lacina, die frankfurter US-Generalkonsulin, und Martin Hebich, Oberbürgermeister der Stadt Frankenthal sowie zahlreiche Vertreter der Stadt und des Gemeinderats. In einer Führung ließen sie sich vor Ort die Arbeitsschritte zeigen.

Standortchef Weingärtner erklärte, dass in dem „aktuell modernsten Amazon-Lager Deutschlands“ die Regale zu den Mitarbeitern kommen – und nicht umgekehrt. „Das sorgt für einen gesunden Arbeitsplatz und eine besonders effiziente Arbeitsweise.“ Die Gäste betonten in kurzen Redebeiträgen im Anschluss an den Rundgang die Bedeutung, die der Großkonzern vor Ort und für das Bundesland. „Als Wirtschaftsminister freut es mich sehr, dass Amazon sich mit Frankenthal nach Koblenz zum zweiten Mal für einen Standort in Rheinland-Pfalz entschieden hat“, sagte Minister Wissing. „Als Verkehrsminister sehe ich es auch als Kompliment für die gute Infrastruktur, die wir hier haben – mit einem der dichtesten Straßennetze Deutschlands und über 600 Millionen Euro Investitionen jährlich in die Straßen.“ Generalkonsulin Lacina hob die bilaterale Zusammenarbeit hervor, „die sowohl in den USA als auch in Deutschland Arbeitsplätze schafft und sichert“. Oberbürgermeister Hebich bezeichnete Amazon als „Glücksfall für die Stadt, aber auch für die Metropolregion Rhein-Neckar“ und hob hervor, dass „in Rekordtempo über 1600 Arbeitsplätze entstanden“ sind.