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Pandemie

Ambulanz bietet Hilfe für Familien

Archivartikel

Kinder und Jugendliche sind durch die Corona-Krise psychisch besonders gefährdet. In der Psychologischen Ambulanz des Otto-Selz-Instituts (OSI) an der Uni Mannheim erhalten sie auch während der aktuellen Einschränkungen professionelle Unterstützung.

Bereits vor der Corona-Krise waren laut Studien etwa 20 bis 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland von psychischen Erkrankungen betroffen, wie es in es in einer Mitteilung der Universität heißt. Aufgrund der Pandemie seien diese beiden Gruppen nun psychisch besonders gefährdet.

„Die Gefahr besteht, dass leicht Erkrankte nun in schwere Erkrankungen rutschen – weil sie unter sozialen Einschränkungen leiden, weil der Tagesrhythmus fehlt oder weil ihre Eltern zurzeit besonders belastet sind“, warnt die Einrichtung. Während viele Therapieangebote aktuell stark eingeschränkt sind, biete die Psychologische Ambulanz weiterhin psychotherapeutische Behandlung unter besonderen hygienischen Bedingungen an. 

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