Metropolregion

Auch in anderen Orten Probleme mit Vandalismus

Die „alla hopp!“-Pilot-Anlage in Schwetzingen war schon des Öfteren von Vandalismus betroffen – vor allem der dortige Kiosk. Am vergangenen Wochenende wurden die Biergartenmöbel durcheinandergeworfen, und die Täter versuchten, diese zu zerstören. Auch geparkte Fahrräder wurden zu Boden geworfen. Zerbrochene Glasflaschen – auch im Kleinkindbereich – werden häufiger aufgefunden.

In Ketsch gab es zwar auch schon Probleme mit mutwilliger Zerstörung – insbesondere bei der Toilettenanlage, doch insgesamt hielten sich die Probleme offensichtlich im Rahmen. Laut Polizei wurde 2017 ein Vorfall angezeigt, und seither musste nur einmal im Bereich Vandalismus ermittelt werden. „Von Vandalismus im größeren Stil sind wir bisher verschont geblieben“, sagt Buchens Bürgermeister Roland Burger: Natürlich müsse die Anlage täglich gereinigt werden, und auch die Durchsetzung gewisser Regeln – kein Glas, keine Hunde, kein Fahrradfahren – sei schwierig. „Aber wir setzen entsprechend Personal ein und fahren damit bisher ganz gut.“

Mit einem eindeutigen „Nein“ beantwortete Ravensteins Bauamtsleiter Anton Friedlein die Frage, ob es auf der „alla hopp!“-Anlage Vandalismus gibt. In Hemsbach setzten Ende Juni Unbekannte mit einer acht Meter hohen Wasserfontäne die Anlage unter Wasser. Sie hatten einen Schlauchanschluss am Wasserspielplatz abgerissen. Etwa 2000 Euro hat vor einigen Wochen der Schaden durch Vandalismus an der Toilettenanlage und dem Pavillon auf der Anlage in Bürstadt gekostet. „Mehr ist bislang nicht passiert, es hält sich also in Grenzen“, sagt Bürstadts Erster Stadtrat Walter Wiedemann. „Die Spielgeräte waren zum Glück nicht betroffen.“

Die Bewegungsanlage der Hopp Stiftung in Ilvesheim ist immer mal wieder Ziel von Vandalismus. Der Publikumsmagnet zieht regelmäßig Zeitgenossen an, die wenig pfleglich mit der Einrichtung umgehen und Sportgeräte mutwillig zerstören. Primär nach Wochenenden tritt der Bauhof zum großen Reinemachen an. 

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