Metropolregion

„Brot für die Welt“ Hilfswerk befürchtet Spendenrückgang

Auftakt in Speyer

Archivartikel

Rhein-Neckar.Zum dritten Mal nach 1990 und 2004 startet in der Pfalz die bundesweite Hilfsorganisation der Evangelischen Kirchen „Brot für die Welt“ – diesmal unter erschwerten Corona-Bedingungen. Auftakt soll am 29. November um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Speyerer Gedächtniskirche sein. „Wir rechnen derzeit damit, dass 150 Teilnehmer können“, sagte Kirchenpräsident Christian Schad am Montag. Das könne am Ersten Advent allerdings ganz anders aussehen, so Schad mit Blick auch auf die Infektionszahlen in Speyer.

Geplant ist ein Gottesdienst mit Schad, der „Brot für die Welt“-Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Durch sie soll die politische Dimension der Hilfe deutlich werden. Denn bei der 62. Aktion lautet das Motto „Kindern Zukunft schenken“. Es geht um rund 150 Millionen Jungen und Mädchen, die zum Teil unter sklavenartigen Verhältnissen leben und deren Situation sich durch Corona nochmals verschlimmert hat. Üblicherweise sammelt „Brot für die Welt“ während der Aktion rund 60 Millionen Euro ein. Füllkrug-Weitzel befürchtet jedoch Verluste im zweistelligen Millionenbereich durch gering besuchte Gottesdienste. Deshalb soll es verstärkt die Möglichkeit für Online-Spenden geben. 

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