Metropolregion

Brühlwegdüne Sandrasen soll ideales Biotop ermöglichen

Bäume weg für Tiere

Sandhausen.Die ersten Naturschutzmaßnahmen starten Mitte dieser Woche im neuen Naturschutzgebiet Brühlwegdüne bei Sandhausen, wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt. In dem Naturschutzgebiet werden auf etwa einem halben Hektar Fläche Bäume entnommen, um dort langfristig Sandrasen zu entwickeln. Das Naturschutzgebiet ist Teil des Alternativkonzepts, das nach dem Neubau der B 535 entstanden ist.

Entfernt werden insbesondere Bäume, die aufgrund der letztjährigen Trockenphasen bereits geschädigt sind und nicht schon von Tieren bewohnt werden. Auf dieser Auflichtungsfläche soll sich ein heller Kiefernwald entwickeln, in dem lichtliebende Pflanzen und Tierarten ideale Lebensbedingungen finden. Im angrenzenden Naturschutzgebiet Pferdstrieb kommen viele typische Tiere und Pflanzen vor. Ihnen soll ermöglicht werden, sich in die Brühlwegdüne auszudehnen. 

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