Metropolregion

Hakenkreuze an Kirche Justiz sieht kein strafbares Verhalten

Beschwerde abgewiesen

Herxheim.Im Streit um die rechtliche Bewertung zweier Hakenkreuze am Kirchturm von Herxheim am Berg hat die Generalstaatsanwaltschaft Zweibrücken der Staatsanwaltschaft Frankenthal den Rücken gestärkt. Sie bestätigte gestern die Auffassung der Behörde, dass die im Mauerwerk eingemeißelten Hakenkreuze nicht den Anfangsverdacht begründen, es habe sich jemand strafbar verhalten. Die 1934 angebrachten Symbole seien entweder gar nicht oder nur äußerst eingeschränkt zu sehen, teilte die Zweibrücker Behörde mit. Damit wies sie die Beschwerde eines Privatmannes gegen eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft als unbegründet zurück.

Die Jakobskirche ist bekannt, weil in ihren Turm die umstrittene „Hitler-Glocke“ hängt, die ein Hakenkreuz und einen Hitler-Spruch trägt. An der Außenseite des Turms waren außerdem die Hakenkreuze eingemeißelt worden.

Zum Thema