Metropolregion

Rheinland-Pfalz-Tag

Drei Tage feiern in Worms - 34. Landesfest ist eröffnet

Archivartikel

Worms.Mit viel Musik, Sport und Informationen rund um Land und Leute wird der 34. Rheinland-Pfalz-Tag in Worms gefeiert. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gab am Freitagabend zusammen mit dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel (beide SPD) den Startschuss für das Landesfest, bei dem die Sicherheitsvorkehrungen besonders groß geschrieben werden. Am Eröffnungsabend wurde noch der Überraschungs-Vierte beim Eurovision Song Contest, Michael Schulte, erwartet. Der Musiker aus Buxtehude ist "special guest" beim Konzert seines Freundes Max Giesinger.

Der Rheinland-Pfalz-Tag wird noch bis Sonntag gefeiert. Höhepunkt ist dann ein Umzug mit etwa 2000 Teilnehmern. Insgesamt werden an den drei Tagen bis zu 300 000 Menschen auf dem Festareal zwischen Bahnhof und Rheinufer erwartet.

Nach Angaben des Oberbürgermeisters ist der 34. Rheinland-Pfalz-Tag das bislang größte Landesfest. Es gibt 32 Veranstaltungsflächen, 13 davon mit Bühnen und mehr als 260 Stände. Rund 200 davon dienen der Information, der Rest sorgt für Essen und Trinken. Es gibt neun Ausstellungen, etwa im Jüdischen Museum, wo über den Welterbeantrag für die mittelalterliche jüdische Tradition am Rhein informiert wird.

Radiosender haben große Namen der Popmusik von einst und jetzt engagiert, darunter Kim Wilde, Nik Kershaw, Fools Garden und Bell, Book & Candle sowie Youtube-Star Mike Singer. Land und Kommunen präsentieren sich in vielfacher Weise, ebenso die Sportvereine.

Über drei Tage hinweg sind 900 Polizisten am Ort. Das Areal wird an ausgewählten Stellen per Kamera überwacht und ist für den Verkehr weitgehend gesperrt. An etwa 40 Punkten wurden Sperren errichtet, zum Beispiel mit Lastwagen.

Die Vorbereitungen waren auch geprägt von der Angst vor Unwettern, die weite Teile des Landes in den vergangenen Tagen heimgesucht haben. Auch in Worms hatte die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag 75 Einsätze. Vor der Eröffnung hatten Dreyer und Kissel dazu aufgerufen, an jene Menschen zu denken, denen wegen der Unwetterschäden derzeit nicht zum Feiern zumute sei.