Metropolregion

Dreyer: Zahl der Corona-Infektionen noch immer zu hoch

Mainz.Die Mehrheit der Länderregierungschefs, unter ihnen auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), ist für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen über den 10. Januar hinaus bis zum Monatsende. Auch der Bund tritt dafür ein.

Vor den Beratungen, die für 13 Uhr terminiert wurden, erklärte Dreyer, sie setze "weiterhin alles daran, die Infektionszahlen zu senken, um das öffentliche Leben bald wieder schrittweise hochfahren zu können". Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland sei aber noch immer viel zu hoch. Und: Die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester könnten frühestens in einer Woche sichtbar werden. "Wir können daher noch keine Lockerungen vornehmen, aber wir arbeiten weiter daran, wie wir das öffentliche Leben wieder hochfahren können."

Mit Ausnahme von Läden für den täglichen Bedarf sind Einzelhandelsgeschäfte seit dem 16. Dezember geschlossen. Gaststätten, Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen wurden bereits am 2. November 2020 geschlossen. Im öffentlichen Raum dürfen sich zurzeit Angehörige aus zwei Haushalten treffen, höchstens jedoch fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.

Die Landesregierung hatte außerdem bereits vor Weihnachten festgelegt, dass es an den Schulen im Land bis zum 15. Januar Fernunterricht geben wird. Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen aber wie geplant am Donnerstag (7.1.) beginnen. Die Kitas sollen offenbleiben für Kinder, deren Eltern sonst keine Betreuungsmöglichkeit haben.

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