Metropolregion

Eilverfahren wegen Hochstraßen-Abriss beendet

Die Firma Moß aus Lingen hat den Antrag, die Stadt Ludwigshafen wegen des Hochstraßen-Abrisses zu einer Zahlung von 5,7 Millionen Euro zu verurteilen, zurückgenommen. Das teilte das Frankenthaler Landgericht am Mittwochmittag mit.

Es ging um Nachforderungen der Firma aus Lingen, die das vereinbarte Kostenvolumen mehr als verdoppeln. Im Bauvertrag waren für den Abriss 5,1 Millionen Euro vereinbart. Nun forderte Moß zusätzlich einen Betrag von 5,7 Millionen Euro für Leistungen, die bei Abschluss des ursprünglichen Bauvertrags nicht absehbar gewesen sein sollen.

Man habe sich auf die Fortsetzung der Verhandlungsgespräche geeinigt, teilte die Ludwigshafener Stadtverwaltung am Nachmittag mit. Die Stadtverwaltung könne die Ansprüche bislang dem Grunde und der Höhe nach nicht bestätigen. 

In einer Gerichtsverhandlung Ende September hatten die Beteiligten keine Einigung finden können. 

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