Metropolregion

Personalien Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar verabschiedet bei Versammlung am Mittwoch langjähriges Vorstandsmitglied Bert Siegelmann

„Er hat die Region ins Wohnzimmer gebracht“

Archivartikel

Rhein-Neckar.Die Metropolregion Rhein-Neckar soll als eine der wettbewerbsfähigsten und attraktivsten Regionen Europas anerkannt werden. Das ist das große Ziel – die „Vision 2025“ – des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN). Ein wichtiger Teil sei dabei die Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik, sagt ZMRN-Geschäftsführerin Kirsten Korte. Einer dieser Akteure, der sich seit der Geburtsstunde der Metropolregion 2005 im ZMRN-Vorstand engagiert hatte, ist Bert Siegelmann, ehemaliger Geschäftsführer des Rhein-Neckar-Fernsehens. Bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch wurde er nun verabschiedet – mit dankenden Worten von ZMRN-Chef und BASF-Vorstand Michael Heinz.

„Als Gründer des ersten privaten regionalen TV-Senders steht es außer Frage, dass sein Herz für die Region schlägt“, sagte Heinz vor rund 100 Mitgliedern und Gästen im Konferenzzentrum der BASF. Er habe den Bürgern die Themen der Metropolregion Rhein-Neckar ins Wohnzimmer gebracht. „Für mich waren es von Beginn an interessante und dynamische Jahre“, erzählt Siegelmann im Gespräch mit dieser Redaktion. „Man kann das positive Ergebnis jeden Tag spüren. Die Metropolregion ist ein fester Bestandteil unseres Denkens, jedes Kind kennt den Namen.“

Vor allem beim Thema Wasserstoff als alternativer Energieträger sei die Region Rhein-Neckar fortschrittlich, hieß es bei der Versammlung am Mittwoch. Im Dezember 2019 habe ein Unternehmenszusammenschluss unter der Führung der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH vom Bund 20 Millionen Euro an Fördermitteln unter anderem für eine Hochdruck-Abfüllanlage sowie Pkw, Busse, Müllfahrzeuge und Straßendienstfahrzeuge mit Brennstoffzellentechnologie erhalten.

Mit dem neu gewählten Vorstand wolle man zwar neue Impulse schaffen, aber auch die Kontinuität der vergangenen Jahre beibehalten, so Korte. Markwart von Pentz, Präsident des Unternehmensbereichs Worldwide Agriculture & Turf bei John Deere, übernimmt das Amt von Siegelmann. Außerdem neu in den Vorstand gewählt wurde Claus Haberda, Geschäftsführer der Roche Diagnostics GmbH. Er folgt auf Vorgängerin Ursula Redeker. Hans-Ulrich Ihlenfeld, Landrat des Kreises Bad Dürkheim tritt die Nachfolge von Fritz Brechtel, Landrat des Kreises Germersheim, an.

Freiwilligentag am 19. September

„In erster Linie ist die Vision 2025 ein Gemeinschaftsprojekt“, sagt Korte. Das Ehrenamt sei dabei ein großes Thema. Am 19. September steht bereits zum siebten Mal der „Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar“ an. Dafür können sich Ehrenamtliche, Vereine, Kindergärten und Schulen nun anmelden. „2018 engagierten sich 7500 Teilnehmer für 372 Projekte“, erzählt die ZMRN-Geschäftsführerin. „Das wollen wir toppen.“ Siegelmann ist sich sicher, dass dieses Ziel und die Vision 2025 auch mit dem neuen Köpfen im Vorstand des ZMRN erreicht wird.

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