Metropolregion

Verkehr Verfolgungsjagd von Mannheim nach Ludwigshafen

Fahrt endet im Gleisbett

Rhein-Neckar.Im gestohlenen Mercedes hat sich ein Autofahrer gestern eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Mannheim und Ludwigshafen geliefert.

Wie das Präsidium Mannheim berichtete, war das Fahrzeug der E-Klasse gegen 1.30 Uhr einer Streife auf der Mannheimer Bismarckstraße aufgefallen. Da der Fahrer das Fernlicht eingeschaltet hatte, wollten die Beamten es zunächst stoppen. Doch statt den Haltezeichen zu folgen, drückte der Fahrer aufs Gas und raste in Richtung Ludwigshafen davon. Die Streife folgte ihm über die Konrad-Adenauer-Brücke, von wo aus die Verfolgungsfahrt mit mehr als 100 Stundenkilometern durch die Stadt in Richtung Süden weiterging. An der Einmündung Lagerhausstraße/Kaiserwörthdamm verlor der Mercedes-Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen, der daraufhin im Gleisbett einer Bahnanlage landete. Während der noch unbekannte Fahrer seine Flucht zu Fuß fortsetzte, konnten die Beamten den Beifahrer festnehmen, einen 20-Jährigen, der der Polizei schon aus anderen Fällen bekannt ist.

Auto war gestohlen

Im Kofferraum des Wagens befanden sich zwei Kennzeichenschilder, deren Herkunft gestern noch ungeklärt war. Das Auto selbst war am Wochenende aus einer Werkstatt im Raum Karlsruhe gestohlen worden. Die Kripo ermittelt. Den Sachschaden aus dem Unfall beziffert die Polizei mit rund 10 000 Euro. Verletzt wurde niemand. (agö)

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