Metropolregion

Nach Unfall auf A5 mit Kleinlaster

Feuerwehr appelliert: „Bitte eine Rettungsgasse bilden“

Archivartikel

Heidelberg.Ein Kleinlaster fährt am Dienstagabend auf der A5 bei Heidelberg in eine Sperrwand und kippt um. Der dadurch entstandene Stau war zwar nur kurz, dennoch mussten die Einsatzkräfte auf der Anfahrt immer wieder anhalten. So beschwert sich Frank Eck von der Feuerwehr Walldorf: „ Die Anfahrt war trotz dem kurzen Stau eine Katastrophe“.  Eine Gruppe an Verkehrsteilnehmern fiel ihm dabei besonders auf: „Ganz schlimm, die Lkw-Fahrer, die absolut nicht nach rechts fuhren“. Die Autofahrer hätten es gleich begriffen und seien ausgewichen. Nicht so die Lastwagenführer, die sich trotz des Platzes nicht bewegt hätten. „Wir mussten oft komplett stehen bleiben, bis die Lkws dann wirklich auf der Seite waren“, erklärt Eck seinen Unmut.

Der 38-jährige Kleinlaster-Fahrer hatte offenbar die mobile Sperrwand der Autobahnmeisterei übersehen, die einen Lastwagen bei Arbeiten auf der Standspur der A 5 absicherte, und kollidierte mit dieser. Er wurde beim Umkippen seines Fahrzeugs nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus bereits kurze Zeit nach dem Unfall wieder verlassen.

„Wir würden schneller an die Einsatzstelle kommen, auch der Notarzt, wenn wir durchfahren könnten“, erklärt Frank Eck, denn im Ernstfall zählt jede Sekunde. Es sei ärgerlich, dass die Leute das nicht kapieren.  Erneut appelliert er: „Bitte eine Rettungsgasse bilden. Die linke Spur ganz links und die rechte ganz rechts oder die mittlere ganz rechts und dann funktioniert es auch ganz problemlos.“

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