Metropolregion

Fräsarbeiten starten erst am Dienstag

Archivartikel

Ludwigshafen.Ein defekter Sensor am Förderband hat den planmäßigen Start der Asphaltfräsarbeiten auf der Hochstraße Süd verhindert. Dies bestätigte Björn Berlenbach, Chef der Tiefbauabteilung im Ludwigshafener Rathaus, am Rande der Bauausschusssitzung am Montag. Am Dienstag solle jedoch die Fräse geliefert werden. Das habe die Baufirma Moß versichert, so Berlenbach.

Damit beginnt für die Anwohner die lärmintensive Phase der Abbrucharbeiten. Denn die von einem Kran aus ferngesteuerte, etwa fünf Tonnen schwere Maschine arbeitet mit 95 bis 100 Dezibel. Das ist etwa so laut wie ein U-Bahn-Zug. Hinzu kommt der Lärm des herunterfallenden Asphalts. Der soll nämlich für den Straßenbau wieder recycelt, vom Förderband rechts und links neben die Hochstraße abgelegt und von dort mit Lastwagen abtransportiert werden.

Auch die Trennung der einzelnen Brückenteile werde Lärm verursachen, will Berlenbach die Belastung für die Bürger gar nicht wegdiskutieren: Die sogenannten Querkraftkopplungen müssen an insgesamt sechs Stellen durchsägt werden. Und das sei vom Frequenzspektrum her eine unangenehme Sache. Am lautesten werde jedoch die Betonzange, mit der die Bagger die Brücke in Bauschutt verwandeln. Die produziere einen Krach von bis zu 105 Dezibel. Das ist knapp unterhalb der Lautstärke einer Motorsäge.

Die Asphaltfräse beginnt etwa in der Mitte der Hochstraße mit Bauwerk 168, weil dieses bereits komplett mit den Stützkonstruktionen unterlegt ist. An den anderen Stellen muss die Firma Moß noch einige restliche Sicherungsarbeiten erledigen. Damit der Abbruch so schnell wie möglich erledigt ist, will die Firma auch an Christi Himmelfahrt und Fronleichnam arbeiten. 

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