Metropolregion

Verkehr Tödliche Unfälle auf A 6 und bei Ketsch

Frau stirbt nach Unfall

Archivartikel

Rhein-Neckar.Bei Unfällen in der Region hat es am Wochenende zwei Todesopfer gegeben. Besonders tragisch verlief ein Unfall auf der A 6. Kurz vor der Rheinbrücke in Fahrtrichtung Mannheim fuhr am Samstagabend gegen 23.20 Uhr ein alkoholisierter 25-jähriger Autofahrer auf ein Kleinkraftrad auf, auf dem sich zwei Personen befanden. Wie die Polizei gestern morgen mitteilte, verstarb eine 30-Jährige noch in der Nacht im Klinikum. Ihr 35-jähriger Mitfahrer kam in kritischem Zustand in eine Heidelberger Klinik. Die A 6 war in Richtung Mannheim bis in die Morgenstunden gesperrt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Nummer 06237/93 30 zu melden.

Tödlich endete auch ein Unfall auf der Landstraße zwischen Ketsch und Schwetzingen. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, erfasste ein 27-Jähriger mit seinem Mercedes einen Radfahrer, der aus einem Wirtschaftsweg kommend die Straße überquerte. Der Radler wurde bei dem Zusammenstoß am Freitagabend gegen 22 Uhr tödlich verletzt.

Luft aus Reichen entwichen

Mehrere Verletzte sind die Bilanz eines Unfalls an der Anschlussstelle Schwetzingen/Hockenheim der A 6. Laut gestrigem Polizeibericht bremste ein Mazda-Fahrer am Samstagabend stark ab, weil auf dem Standstreifen ein Mann neben seinem Wagen stand und versuchte, andere Autos zum Halten zu bringen. Ein nachfolgender Mercedes-Fahrer bemerkte das zu spät und fuhr fast ungebremst auf. Die drei Insassen im Mazda und zwei Personen im Mercedes wurden verletzt.

Auf der A 5 staute sich der Verkehr am Samstagabend nach dem Unfall eines Motorradfahrers. Nach Polizeiangaben war zwischen den Anschlussstellen Ladenburg und Dossenheim plötzlich Luft aus dem Hinterreifen entwichen. Der 48-jährige Fahrer verlor die Kontrolle, er und seine Mitfahrerin stürzten auf die Autobahn. Sie kamen mit schweren, aber nicht lebengefährlichen Verletzungen in eine Klinik. 

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