Metropolregion

Frontalzusammenstoß auf L 540 - Säugling erliegt seinen Verletzungen

Wörth.Nach dem schweren Verkehrsunfall in Wörth am Rhein ist ein neun Monate alter Säugling im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag in Landau mit. Bei dem Zusammenprall zweier Autos waren am Sonntagabend neben dem Baby fünf Menschen verletzt worden - drei davon schwer. Ihr Zustand sei stabil, wie die Polizei am Donnerstag erklärte. Die Unfallverursacherin hatte bei starkem Schneefall die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war in einen entgegenkommenden Wagen gekracht. Sie war mit Sommerreifen unterwegs. Das Baby erlag den Angaben zufolge am Mittwoch seinen schweren Verletzungen.

In jedem der Wagen hatten drei Insassen gesessen. Darunter war im Auto eines 30-Jährigen aus Baden-Württemberg auch der Säugling. Dieser wurde noch an der Unfallstelle widerbelebt. Sein Zustand sei allerdings lebensbedrohlich geblieben, sagt ein Sprecher der Polizei Landau. Die Unfallverursacherin, eine 38 Jahre alte Französin, wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr freigeschnitten werden.

In der gleichen Nacht kam es in der Region aufgrund des Schneefalls zu sechs weiteren Unfällen. An einem davon war auch ein Auto mit Sommerreifen beteiligt, teilte die Polizei in Landau mit. Das geschehe um diese Jahreszeit häufig. "Wenn es schneit, dann kommt es zu Unfällen". Grund hierfür sei nicht selten die falsche Bereifung: "Der Verkehrsteilnehmer schiebt den Wechsel auf Winterreifen immer gerne bis auf den letzten Drücker heraus - dann ist aber meist schon zu spät." (dpa)

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