Metropolregion

Landwirtschaft Pfalzmarkt liegt mit einem Warenumsatz von rund 97 Millionen Euro „voll auf Kurs“ / 25 Millionen Euro für Erweiterung

Gemüse und Obst rollen trotz Hitze in den Handel

Archivartikel

Mutterstadt.Die Rekordhitze hat der Vorderpfalz, dem größtem Gemüsegarten Deutschlands, nicht viel anhaben können – zu diesem Schluss kommt die Pfalzmarkt Genossenschaft (eG): „Wir liegen mit einem Warenumsatz von 96,7 Millionen Euro voll auf Kurs“, zieht das Vorstandsteam Reinhard Oerther und Hans-Jörg Friedrich bei der Generalversammlung eine positive Zwischenbilanz. Man halte deshalb an den Zielvorgaben fest und peile für das laufende Jahr eine Produktionsmenge von 230 000 Tonnen Obst und Gemüse sowie einen Warenumsatz von 150 Millionen an.

„Der Lebensmitteleinzelhandel hat unsere 200 aktiven Pfalzmarkt-Erzeuger als besonders verlässliche regionale Partner wahrgenommen, da sie auch unter den extremen Bedingungen im Frühjahr und Sommer verlässlich erntefrisches Obst und Gemüse geliefert haben“, ist Friedrich stolz. Während der Frischgemüse-Saison leben viele Deutsche von Produkten aus der Pfalz. Immerhin werden im Pfalzmarkt unter anderem 80 Millionen Lauchzwiebeln, 78 Millionen Bund Radieschen und rund 30 Millionen Kopf- und Blattsalate umgeschlagen. Angebaut werde auf 15 000 Hektar Ackerland.

Im Angebot seien – angefangen von A wie Artischoke bis Z wie Zwetschge – 240 verschiedene Produkte mit über 15 000 Artikelvarianten. Jeden Tag verlassen 250 Lkw das Pfalzmarkt-Gelände in Mutterstadt mit insgesamt 8000 Paletten Obst und Gemüse, das nicht nur in alle Regionen Deutschlands, sondern auch ins europäische Ausland geliefert werde.

Im Herbst will der Pfalzmarkt die Pläne für die geplante Erweiterung im Osten des Geländes vorstellen, die rund 25 Millionen Euro kosten soll. Geplant sei eine Halle mit rund 30 000 Quadratmetern und einem hocheffizienten Kühlsystem.