Metropolregion

Verkehr Kommunen prüfen Einsatz von Ampelmännchen

Grün-roter Luther

Rhein-Neckar.Pfälzer Kommunen prüfen weiter den möglichen Einsatz von Ampelmännchen nach dem Vorbild der Mainzelmännchen in Mainz. „Das Thema ist noch in Vorprüfung“, teilte die Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße mit. Ein Aspekt sei die Umsetzbarkeit unter Beachtung der Richtlinien für Lichtanlagen (RiLSA). Zudem gehe es um die technischen Vorgaben der Straßenverkehrsbehörde, teilte eine Stadtsprecherin mit.

Neustadts Oberbürgermeister Marc Weigel (FWG) hatte im September allgemein erklärt, mit schön gestalteten Männchen ließen sich „die Verkehrsregeln gleich viel lockerer vermitteln“. CDU-Stadtrat Dirk Herber sagte seinerzeit: „Mit einem pfälzischen Augenzwinkern können die umgestalteten Ampelmännchen den Besuchern, aber auch den Einheimischen ein Lächeln entlocken.“

Auch Bad Dürkheim prüft noch den möglichen Einsatz von Ampelmännchen. Voraussetzung sei unter anderem die Abstimmung auch mit anderen Behörden, hieß es. Es gehe unter anderem um Haftungsfragen und darum, welche Ampeln geeignet seien. Als mögliches Motiv denkt die Kommune demnach unter anderem an einen Winzer mit Rückenkorb.

In Mainz blinken mittlerweile elf Mainzelmännchen an verschiedenen Ampeln. In Trier regelt Karl Marx den Fußgänger-Verkehr und in Worms führt Reformator Martin Luther („Hier stehe ich. Ich kann nicht anders“) über die Straße. 

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