Metropolregion

Hockenheim Scheidender OB über Folgen des Angriffs

Gummer sieht Bilanz ungetrübt

Hockenheim.Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD), der bei einem tätlichen Angriff am 15. Juli schwer verletzt wurde, lässt sich von dem weiter flüchtigen Schläger nicht die positive Bilanz seiner 15-jährigen Arbeit in der Rennstadt trüben. „Solche Menschen dürfen in unserem demokratischen Rechtsstaat Meinungsbilder nicht beeinflussen“, teilte Gummer in einem per E-Mail geführten Interview mit dieser Zeitung mit.

Der 67-Jährige, der am 23. August aus seinem Amt verabschiedet wird, hat am Montag seine Rehabilitationsmaßnahme im Anschluss an die stationäre Behandlung begonnen. Die psychologischen Unterstützungsangebote der Polizei nehme er gerne an, sie hätten schon im Krankenhaus begonnen und sollen fortgesetzt werden.

Gummer ist zuversichtlich, mit dem Angriff so umgehen zu können, dass die Erfahrung sich nicht auf sein restliches Leben auswirkt: „Ich will und werde das nicht zulassen.“ Mit Rücksicht auf seine Gesundheit werde er bei der Feierstunde zu seinem Ausscheiden die Gäste nicht einzeln und mit Handschlag begrüßen können. Es sei ihm jedoch wichtig, sich offiziell von den Bürgern zu verabschieden. 

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