Metropolregion

Halloween Rund 50 Einsäze im Bereich des Präsidiums Mannheim

Halloween in der Region: Polizei zieht erste Bilanz

Archivartikel

Viele gruselige Halloween-Gestalten waren am Mittwochabend auf den Straßen der Region zu sehen. Die Polizeipräsidien ziehen eine erste Halloween-Bilanz.

Verstärkte Kontrollen und Polizeipräsenz

Zu rund 50 Halloween-typischen Einsätzen rückte die Polizei im gesamten Bereich des Präsidiums Mannheim aus. Die Beamten hatten es mit Schlägereien, Sachbeschädigungen und grobem Unfug zu tun, heißt es in einer Mitteilung von Donnerstagmorgen. Auch um randalierende Personen und Eierwerfer mussten sich die Polizisten kümmern. Im Bereich des Polizeireviers Wiesloch zeigten die Beamten mehr Präsenz und kontrollierten jugendliche Personengruppen. Vorkommnisse wie im vergangenen Jahr habe es nicht gegeben, hieß es.

2017 waren in Walldorf, das zum Polizeirevier Wiesloch gehört, in der Nacht zum 1. November Brandsätze auf Gebäude geworfen worden (wir berichteten). In vier Prozessen müssen sich deshalb insgesamt 17 überwiegend jugendliche Angeklagte vor Gericht verantworten - in zwei Verfahren davon wurden bereits Urteile gesprochen.

Wenige Halloween-Streiche in Ludwigshafen

Sehr positiv fällt die Bilanz des Polizeipräsidiums Ludwigshafen aus. Wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte, wurden nur kleine Zwischenfälle bei der Polizei gemeldet. Im Bereich Hemshof warfen zwei Jugendliche Eier gegen eine Hauswand. Die Wohnungsinhaber stellten die Täter zur Rede und notierten sich ihre Personalien. Die Mutter eines Eierwerfers reinigte anschließend die Wand. Ein Sachschaden entstand nicht.

In der Pfingstweide wickelten Kinder das Geländer einer Fußgängerbrücke am Einkaufszentrum mit Klopapier ein. Auch hier entstand kein Sachschaden.

Rote Flüssigkeit über Familie gekippt

Die Polizeidirektion Worms hat ebenfalls nur wenig Einsätze am Halloweenabend verzeichnet. Einer siebenköpfigen Familie wurde in der Fußgängerzone eine rote Flüssigkeit, vermutlich Ketchup, aus einem Fenster übergeschüttet. Am Ludwigsplatz wurde ein 14-jähriges Mädchen Opfer einer Gruppe Eierwerfer. Sie trug keine Verletzungen davon.

Eine private Feier in Eich eskalierte, nachdem sich eine 22-Jährige negativ über das Kostüm eines 27-jährigen Teilnehmers geäußert hatte. Der Mann schlug daraufhin mit einer Bierflasche in der Hand nach der Frau und deren Schwester. Die Frauen  wurden leicht verletzt und von einem dazu gerufenen Rettungswagen ärztlich versorgt.

Ebenfalls in Eich wurden nach einer Halloweenparty in der Altrheinhalle zwei Personen im Gesicht mit Faustschlägen verletzt. Der 19-jährige Beschuldigte konnte vor Ort von den Beamten angetroffen werden. Die übrigen Tatverdächtigen entfernten sich unerkannt. Die Geschädigten wurden mit einem Rettungswagen in eine Wormser Klinik gebracht.

Eierwerfer in Südhessen

Auch das Polizeipräsidium Südhessen berichtete von nur wenigen Vorfällen am Halloween-Abend. Zwei Eierwerfer wurde im Bereich Höchst im Odenwald und in Darmstadt gemeldet. Größere Einsätze blieben aus. (pol/onja)

 

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