Metropolregion

Seuche Veterinäramt bestätigt Fuchsräude-Fälle

Haustiere bislang verschont

Rhein-Neckar.Bislang gibt es keine Nachweise, dass Hunde oder Katzen im Rhein-Neckar-Kreis an der Fuchsräude erkrankt oder dass Menschen betroffen sind. Dies bestätigte am Dienstag das Veterinäramt des Kreises. „Die Räude ist zwischenzeitlich auch im Rhein-Neckar-Kreis angekommen, bestätigte Amtsleiter Lutz Michael entsprechende Berichte der Jägervereinigung Mannheim, über die diese Zeitung bereits berichtet hat. Aktuell lägen Berichte vor, dass einzelne erkrankte Füchse im Kreis gesehen und erlegt worden seien. Der Schwerpunkt der Fuchsräude in Baden-Württemberg liege aber im Süden und Südosten des Landes.

Räude ist eine Erkrankung der Haut, die durch die Grabmilbe verursacht wird und mit starkem Juckreiz einhergeht. Füchse infizieren sich vor allem während der Paarungszeit und bei der Aufzucht der Welpen. Eine Übertragung auf den Hund ist durch direkten intensiven Kontakt möglich. Besonders gefährdet sind daher Jagdhunde.

Während die Fuchsräude bei Wildtieren meist tödlich verläuft, weil diese nicht behandelt werden, sei die Erkrankung bei Haustieren grundsätzlich heilbar. Der Tierarzt könne bei Hunden und Katzen sogenannte Antiparasitika verabreichen. Symptome von starkem Juckreiz, Haarausfall und vermehrter Schuppenbildung seien mögliche Anzeichen. 

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