Metropolregion

Rechtsstreit beendet

Hochstraßen-Abriss - Firma Moß nimmt Nachzahlungsforderung zurück

Ludwigshafen.Die Firma Moß aus Lingen hat den Antrag, die Stadt Ludwigshafen wegen des Hochstraßen-Abrisses zu einer Zahlung von 5,7 Millionen Euro zu verurteilen, zurückgenommen. Das teilte das Frankenthaler Landgericht am Mittwoch mit. "Die Kammer muss über den gestellten Eilantrag somit nicht mehr entscheiden", hieß es in einer Mitteilung.

In dem Verfahren wollte die auf Abrissarbeiten spezialisierte Firma aus Lingen (Ems) erreichen, dass die Stadt zur Zahlung von Nachträgen in Höhe von knapp sechs Millionen Euro verurteilt wird. Begründet hatte sie dies damit, dass beim Abriss der Pilzhochstraße "zusätzliche, nicht absehbare Arbeiten" angefallen seien, die von der Stadt zu vergüten seien. Die Stadt wiederum hatte den Standpunkt vertreten, dass alle berechtigten Forderungen bereits ausgeglichen seien.

In einer Gerichtsverhandlung vom 29. September hatten die Beteiligten trotz verschiedener Vorschläge des Gerichts keine Einigung finden können. Inwieweit sich Moß und Stadt nun geeinigt haben, war zunächst nicht bekannt.