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Lkw-Vollbrand auf A6 zwischen Mannheim und Viernheim hinterlässt 130.000 Euro Schaden

Archivartikel

Mannheim/Viernheim.Ein Vollbrand eines Lkw auf der A6 zwischen Mannheim und Viernheim hat am Dienstagabend einen von der Polizei geschätzten Schaden in Höhe von 130 000 Euro hinterlassen. Wie die Feuerwehr berichtete, hatte der Lastwagen Holz und gepresste Holzspäne geladen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und löschte den Brand mit 22 Kräften. Die Ladung des Aufliegers wurde mit einem Teleskoplader abgeladen und abgelöscht. Anschließend verlasteten die Feuerwehrleute das Ladegut in bereitgestellte Transportmulden. Zum Löschwassertransport waren mehrere Tanklöschfahrzeuge eingesetzt worden.

Nach Informationen der Polizei war der Fahrer in Richtung Frankfurt unterwegs gewesen, als der Brand nach ersten Erkenntnissen der Ermittler im Bereich des Führerhauses während der Fahrt ausbrach. Anschließend hätten die Flammen auf den Anhänger übergegriffen. Der Fahrer rettete sich selbstständig. Wegen eingeatmetem Rauchgas wurde er vorsorglich in eine Klinik gebracht. Nach einer ambulanten Behandlung wurde er wieder entlassen. 

A6 in beide Richtungen zeitweise voll gesperrt

Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten den brennenden Lkw auf dem Standstreifen zwischen dem Kreuz Mannheim und dem Viernheimer Kreuz gegen 18 Uhr gemeldet. Beide Fahrbahnen wurden zunächst voll gesperrt. Am späten Abend war die Fahrtrichtung Heilbronn wieder frei befahrbar. Der Verkehr in Richtung Frankfurt/Saarbrücken wurde weiter entgegen der Fahrtrichtung zum Kreuz Mannheim ausgeleitet. Die Bergungsmaßnahmen sollen noch bis in die frühen Morgenstunden andauern. Wegen der Vollsperrung der Autobahn entstanden Verkehrsbehinderungen in beide Fahrtrichtungen.

Die Brandursache war zunächst unklar. Neben der Berufsfeuerwehr Mannheim waren die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. 

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