Metropolregion

Steuernachzahlung

Maserati als Geschäftswagen

Neustadt.Weil er kein ordentliches Fahrtenbuch geführt hat, muss ein Mann aus der Vorderpfalz nun Steuern nachzahlen. Nach einer aktuellen Entscheidung des Finanzgerichts Neustadt hatte der Mann gegen das Finanzamt geklagt. Demnach war der Kläger bei einer GmbH beschäftigt und durfte den von seinem Unternehmen geleasten Maserati – mit einem Listenpreis von 116 000 Euro – auch für private Zwecke nutzen. Der Kläger führte zwar ein Fahrtenbuch, in dem er die beruflich und die privat gefahrenen Kilometer aufzeichnete. Das Fahrtenbuch war nach Auffassung des beklagten Finanzamtes allerdings nicht ordnungsgemäß.

Dem schlossen sich die Neustadter Richter an. So habe der Kläger auch Fahrten eingetragen, die nicht stattgefunden haben können, da der Maserati in der Werkstatt gewesen sei. Aktenzeichen: (5 K 1391/15). (sin)