Metropolregion

Mord an Wormserin

Messerstiche gestanden

Archivartikel

Mainz.Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine 21 Jahre alte Wormserin hat der angeklagte damalige Freund des Opfers die Tat vor dem Landgericht Mainz gestanden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Tunesier seine Freundin im Wormser Stadtteil Nordend mit 30 Messerstichen getötet hat. Der Attacke im März dieses Jahres sei ein Streit vorangegangen. „Ich war sehr verärgert über sie und konnte mich nicht mehr beherrschen. Ich war wie im Fieber“, berichtet er. Angeklagt ist der abgelehnte Asylbewerber wegen heimtückischen Mordes. So soll er die junge Frau von hinten angegriffen und das Überraschungsmoment ausgenutzt haben.

Allerdings hat der 28-Jährige im Zustand verminderter Schuldfähigkeit gehandelt, weil er unter einer wahnhaften Störung leidet. So könnte am Ende des Prozesses die Unterbringung des Angeklagten in einer psychiatrischen Klinik stehen. 

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