Metropolregion

Nach Unglück auf Wurstmarkt - Geisterbahn wieder freigegeben

Archivartikel

Bad Dürkheim.Sechs Festbesucher sind am Samstagabend auf dem Wurstmarkt in Bad Dürkheim in einer Geisterbahn verunglückt. Zwei von ihnen wurden leicht verletzt und von Sanitätern versorgt, wie die Polizei mitteilte. Gegen 18.45 Uhr war es zu einer Betriebsstörung gekommen - drei Wagen des Fahrgeschäfts krachten ineinander. Durch die Wucht des Aufpralls kippte ein Wagen um. Der Betrieb wurde zunächst eingestellt und am Sonntag gegen 15 Uhr wieder freigegeben.

Gutachter des TÜV Rheinland-Pfalz hatten die Geisterbahn am Samstag und am Sonntag überprüft. Das technische Problem wurde behoben. 

Mehrere Schlägereien

Generell hatte die Polizei am Wochenende auf dem Volksfest viel Arbeit. Am Freitagabend nahmen die Beamten insgesamt fünf Körperverletzungsdelikte auf. Unter anderem hatte ein 20-Jähriger einer 16-Jährigen und ihrem Freund am Autoscooter ins Gesicht geschlagen. Im Norden der Stadt zog die Polizei eine 22-Jährige aus dem Verkehr, die sich mit 1,6 Promille hinters Steuer gesetzt hatte.

Am Samstag verzeichnete die Polizei acht Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, weil Festgäste Joints oder Amphetamine konsumiert hatten. Drei Mal kam es in den Festzelten an dem Abend zu Schlägereien. Wegen eines Streits um ein Taxi gingen zudem ein 24-Jähriger und ein 32-Jähriger aufeinander los. Der Ältere musste daraufhin ins Krankenhaus. 

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