Metropolregion

Karl Lamers

Nobelpreis für Belarus-Aktivistinnen?

Archivartikel

Schriesheim.Der Heidelberger Bundestagsabgeordnete Karl A. Lamers (CDU) hat Swetlana Tichanowskaja, Weranika Zapkala und Maryja Kalesnikawa für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. „Diese drei Frauen prägen die Revolution in Belarus“, sagte der Sicherheits- und Verteidigungspolitiker am Samstagvormittag bei einer  Einheitsfeier  zum 30. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung im Schriesheimer Zehntkeller. Lamers hatte   Tichanowskaja, die Präsidentschaftskandidatin der Wahlen am 9. August in Weissrussland,  in Vilnius getroffen und brachte aus ihrem Exil in Litauen die Botschaft der Aktivistin gegen das Regime des Präsidenten Lukaschenko an Europa und die Welt mit: „Vergesst uns nicht!“  „Die Menschen in Belaruss wollen frei sein, frei reden, frei denken und frei wählen“, erklärte der CDU-Abgeordnete. Sein Appell:  „Dies darf nicht in den Schlagschatten der Weltpolitik geraten.“ 

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