Metropolregion

Bahnverkehr Vermeintlicher Unfall führt zu Verspätungen

Notstopp bei Kirchheim

Archivartikel

Heidelberg.Ein S-Bahn-Fahrer hat am Montagmorgen gedacht, dass er zwischen dem Heidelberger Hauptbahnhof und Kirchheim einen Menschen angefahren hat. Deshalb leitete er eine Vollbremsung ein. Wie ein Bahnsprecher auf Anfrage mitteilt, stellte sich das später als Irrtum heraus. Möglicherweise habe der Mann einen Schlag am Zug verspürt, der ihn zu der Annahme bewogen habe. Im Anschluss sei die Strecke von 7.46 bis 8.55 Uhr für Ermittlungen der Bundespolizei gesperrt worden. Zusätzliche Zeitverzögerungen habe ein Rettungseinsatz verursacht, so war nach Angaben des Sprechers ein Fahrgast in der S-Bahn kollabiert. „Eine überfahrene Person wurde zum Glück nicht entdeckt.“

Durch den Zwischenfall seien sieben Züge des Regional- und Fernverkehrs umgeleitet worden. Acht Bahnen fielen ganz oder auf einem Teilstück aus und 13 Züge erreichten ihr Ziel erst mit 40 Minuten Verspätung. 

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